Hochblasse, Ammergau

Am Gipfel der Hochblasse im Ammergau

Ammergau im Doppelpack – nach der Besteigung des einsamen Vorderscheinbergs vor einer Woche zog es uns heute zum noch etwas einsameren Hochblassen. Der 1.989 Meter hohe Berg liegt direkt vor der Hochplatte und bietet allerbeste Aussicht. Vom nach dem Umbau kaum wiederzuerkennenden Hotel Ammerwald ging es den Schützensteig hinauf zum Ochsenängerle. Hier ganz in der Nähe rauschte im April 2002 einer der drei bislang gefundenen Neuschwanstein-Meteoriten herunter. Der Himmel fiel uns heute zwar nicht auf den Kopf, wir mussten aber recht aufpassen, dass uns kein Stein traf, losgetreten von einer der zahlreichen sorglosen Gämsen.

Vom schmalen Sattel aus, der zwischen dem beim Bergwanderer beliebten Fensterl und dem Hochblassen liegt, begann der Schlußanstieg. Steil im Fels geht es hier hinauf, Ausrutschgelände, zwei drei ausgesetzte Schrofen, die etwas Mut erfordern, aber dann ist man oben auf einem schönen Wiesenplateau und hat einen sehr passablen Rundumblick.

Auf dem Foto kann man, unter einem grau in grau bedeckten Himmel, so allerlei erkennen: Unmittelbar hinter dem rostigen kleinen Kreuz versteckt sich die Kreuzspitze, mit 2.185 Metern die Königin des Ammergaus. Im weiteren Verlauf schon etwas schwerer zu sehen die Schellschlicht, die fast schon bei Garmisch-Partenkirchen liegt. Die rechte Bildhälfte dominiert komplett das riesige Geierkopf-Massiv. Direkt dahinter, vor dem Horizont, die Zugspitze, mal wieder frisch verschneit, nicht das erste Mal in diesem Sommer.

Das mit dem Video ist nur ein Versuch. Bitte den Ton leise machen, da war ziemlicher Wind oben am Gipfel und das knattert leider ziemlich in den Lautsprechern.

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Über knurre

Bin bergsüchtig, ist aber nicht schlimm.
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Eine Antwort zu Hochblasse, Ammergau

  1. Alois Igelspacher schreibt:

    Ein paar wirklich schöne Tipps für die Ammergauer hast du hier auf deiner Seite. Vielen Dank. Da muss ich den ein oder anderen auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich mag auch lieber die kleinen Nebengipfel mit ihrer ruhigen Gipfelrast als die überlaufenen Hauptgipfel.

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